Fine Food für Fritz

Der LandWert Hof Stahlbrode liegt idyllisch im Greifswalder Bodden. Auf 650 Hektar Land wird in dem ökologischen Projekt Landwirtschaft mit Respekt vor Tier und Umwelt betrieben.
Den Pflanzen und Tieren wird dabei genau das gegeben, was sie brauchen: den Lauf der Natur und Zeit. Die hofeigenen Manufakturen verarbeiten die Erzeugnisse gleich im Anschluss mit viel Geduld und handwerklichem Können zu feinsten, naturbelassenen Lebensmitteln.
Die enge Bindung zur Region bildet die Grundlage für ein enges Netzwerk aus Partnern und Abnehmern und sorgt für eine besonders effiziente, nachhaltige Arbeitsweise.

Die Menschen hier arbeiten mit Freude und Kreativität daran, das Konzept immer weiter mit Leben und Genuss zu erfüllen.

Echte Auslauf-Modelle

Die rund 280 Weiderinder – eine Kreuzung aus Hereford-Rind und Aubrac-Bulle – sind das Markenzeichen des LandWert Hofes. Diese robusten Tiere sind zu jeder Jahreszeit im Freien – die natürlichste und artgerechteste Form der Haltung. Dort haben sie viel Auslauf und können sich nach Herzenslust am guten Gras der weiten Weiden satt essen. Ein dickes Fell schützt sie zuverlässig vor Wind und Wetter, ein offener Stall steht ihnen aber natürlich auch zur Verfügung.Der Nachwuchs, der vollkommen allein auf der Weide zur Welt gebracht wird, bleibt ganze neun Monate bei seiner Mutter. Die Kälber dürfen sich so lange auch von ihrer Milch ernähren, denn Molkereiprodukte werden auf dem LandWert Hof nicht hergestellt. Drei Jahre dürfen sie so in der frischen Boddenluft verbringen und in dieser Zeit eine hochwertige, aromatische Fleisch-Qualität ausbilden.

LandWert lässt die Sau raus

An der frischen Luft gedeihen die Schweine des LandWert Hofs am besten. Für eine konventionelle Masthaltung ist diese alte Freiland-Rasse nämlich einfach nicht geeignet. Sie wollen sich das ganz Jahr über auf den Weiden austoben und schön ausgiebig im Dreck wühlen können, statt den ganzen Tag im Stall zu stehen. Dabei wachsen sie zwar langsamer; aber dafür dürfen sie ja auch deutlich länger als die meisten ihrer Artgenossen herumlaufen. Und bei so einem angenehmen Schweineleben werden die Koteletts nebenbei auch noch besonders saftig!

Schnell und transparent

Die Schlachtung der Tiere erfolgt ausschließlich in der eigenen Metzgerei direkt auf dem LandWert Hof. Das spart ihnen unnötige Transportwege und Stress, der sich letztendlich auch auf die Qualität auswirken würde. Die wortwörtlich gläserne Metzgerei, in die die Hof-Besucher von außen jederzeit einen Blick werfen können, setzt seit jeher auf die traditionelle Warmfleischverarbeitung. Dies bedeutet, dass das Fleisch innerhalb von sechs Stunden nach der Schlachtung komplett weiterverarbeitet sein muss. Dies ist zwar sehr aufwändig, weil Bauer, Schlachter und Metzger hier sehr eng zusammenarbeiten müssen – aber die Mühen werden belohnt: Nur so können natürliche Prozesse für die Konservierung ausgenutzt werden und das Fleisch bleibt ohne künstliche Hilfsmittel besonders saftig und aromatisch.